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Queen Kwong

Text: Roisin O’Connor Fotos: Tamar Levine

Die US-Künstlerin Queen Kwong über ihr lang erwartetes zweites Album „Love Me to Death“, ihre dynamischen Live-Performances und Misogynie in der Musikindustrie

Queen Kwong, eigentlich Carré Callaway, wirkt vor dem Release ihres mit Spannung erwarteten zweiten Albums Love Me to Death ruhig und entschlossen. So sehr, dass es erstaunlich ist. Jemand mit weniger eisernem Willen wäre womöglich abgelenkt, oder nervös, wenn nicht sogar den Tränen nahe. Queen Kwong hört sich stahlhart an.

Erst vor kurzem wurde bei der Musikerin Mukoviszidose (englisch: cystic fibrosis, kurz CF) diagnostiziert, eine ebenso seltene wie unheilbare Stoffwechselerkrankung. Callaway leidet unter einer ungewöhnlichen Form der Krankheit, sodass die Chancen sehr gut stehen, dass sie die übliche Lebenserwartung von 40 Jahren weit übertreffen wird. „Das heißt, ihr müsst meinen Lärm wahrscheinlich noch viele Jahre ertragen!“, sagt sie und stellt klar, dass sie sich auch nicht davon abhalten lassen wird, auf Tour zu gehen.

Callaway fasste durch ein zufälliges Treffen mit Nine-Inch-Nails-Frontmann Trent Reznor Fuß in der Musikszene; 2005 war die damals 17-Jährige noch unter ihrem bürgerlichen Namen als Support-Act für deren „With Tooth“-Tour engagiert worden, auf deren „Wave Goodbye“-Tour 2009 spielte sie dann schon als Queen Kwong.

Ein paar Jahre später veröffentlichte sie ihr von der Kritik gelobtes Debütalbum Get A Witness und erarbeitete sich einen Slot bei den Reading & Leeds Festivals …

Vollständiger Artikel in der Printausgabe. 

Tags:

  • Fotos: Tamar Levine
  • Issue: 47
  • Keywords: Music