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Boston / Patriots Day

Als am 15.April 2013 der Boston-Marathon gestartet wurde, sollte niemand ahnen, dass diese traditionsreiche Veranstaltung tragisch enden sollte. Im Zielbereich des Rennens explodierten mehrere Sprengkörper. Der Anschlag forderte drei Menschenleben, hunderte wurden zum Teil schwer verletzt. Die Urheber des Attentats, das die traumatischen Erinnerungen an 9/11 wieder hervorrufen sollte, waren bald identifiziert.: Zwei Brüder mit tschetschenischen Wurzeln, die seit ihrer Jugend scheinbar gut integriert in den Vereinigten Staaten lebten, hatten sich innerhalb kurzer Zeit radikalisiert – ein Prozess, an dessen Ende eine irrsinnige Tat stand. Der Anschlag und die anschließende Fahndung nach den Attentätern quer durch Boston sollten sich zu einem alptraumhaften Szenario entwickeln, dass die ganze Stadt und ihre Einwohner in einen Schockzustand versetzte. Regisseur Peter Berg zeichnet in Patriots Day diese Ereignisse mit dokudramatischer Genauigkeit, unterstützt von einem unprätentiös agierenden Schauspielerensemble, zu dem Mark Wahlberg, J. K. Simmons, Kevin Bacon und John Goodman gehören, nach. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln, die von Polizisten über Opfer bis hin zu den Tätern reichen, rekonstruiert Berg ein Szenario, das auf bedrückende Weise auf eine Form des Terrors verweist, die mittlerweile weltweit Platz gegriffen hat.   


Drama, USA 2016 – Regie Peter Berg
Drehbuch Peter Berg, Matt Cook, Joshua Zetumer Kamera Tobias A. Schliessler
Schnitt Gabriel Fleming, Colby Parker Jr. Musik Trent Reznor, Atticus Ross
Production Design Tom Duffield Kostüm Virginia Johnson
Mit Mark Wahlberg, John Goodman, Kevin Bacon, J. K. Simmons, Michelle Monaghan,
Alex Wolff, Themo Melikidze, Vincent Curatola
Verleih Constantin Film, 133 Minuten
Kinostart 23. Februar 


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