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Dunkirk

Die Ereignisse, die sich in der französischen Hafenstadt Dünkirchen abgespielt hatten stehen im Mittelpunkt von Christopher Nolans neuem Film, der programmatisch den Schauplatz als Titel trägt – Dunkirk. Im Verlauf des Frankreichfeldzugs der Deutschen Wehrmacht befanden sich die britischen Truppen, die ihren französischen Alliierten zur Hilfe gekommen waren, in einer prekären Lage. Etwa 370.00 Mann, darunter auch einige französische Einheiten, waren in Dünkirchen von der Wehrmacht eingekesselt worden, ein Entkommen schien unmöglich. Die britische Admiralität fasste den waghalsigen Entschluss, die Truppen auf dem Seeweg nach Großbritannien zu evakuieren. Unter dem Codenamen „Operation Dynamo“ wurde jedes verfügbare Schiff eingesetzt, um die Soldaten herauszubringen. Und tatsächlich gelang es, vom 26. Mai bis 4. Juni mehr als 330.000 Mann, das Gros der Eingeschlossenen, zu retten. Wie Christopher Nolan in einem seiner seltenen Interviews verriet, soll Dunkirk aus drei Perspektiven das Drama dieser Tage beleuchten. Aus dem Blickwinkel von Protagonisten, die sich an Land in Dünkirchen, auf dem Meer an Bord eines Schiffs befinden bzw. aus dem Blickwinkel eines Piloten wird die Rettungsmission aufgerollt. Nolans Ruf gefolgt sind so glänzende Schauspieler wie Tom Hardy, Mark Rylance, Cillian Murphy und Kenneth Branagh. Christopher Nolan, der sich immer wieder für die Qualitäten des Films als analoges Medium stark gemacht und dessen Bewahrung eingefordert hat, stellte sicher, dass Dunkirk auch in 70mm- und IMAX Prints im Kino zu sehen sein wird.

 

DUNKIRK
Kriegsfilm, USA 2017 – Regie
, Drehbuch Christopher Nolan
Kamera Hoyte van Hoytema Schnitt Lee Smith Musik Hans Zimmer
Production Design Nathan Crowley Kostüm Jeffrey Kurland
Mit Tom Hardy, Cillian Murphy, Mark Rylance, Kenneth Branagh, Harry Styles, James D’Arcy
Verleih Warner Bros.
Kinostart 28. Juli


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