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King Khan © Press

FAQ – Konzerte

Auch wenn es uns am Abend schon in die lauschigen Gastgärten oder die kleinen Schanigärten am Gehsteig zieht, um die Lieblingsgetränke zu konsumieren, so geht das Konzertleben in den Clubs natürlich weiter. Manchmal vielleicht mit erhöhten Temperaturen, aber Hitze kann ja auch zu etwas Verbindendem werden. Ein Mann, der unzählige Menschen inspiriert und verbunden hat, war zweifellos Sigi Maron. Seine Haltung war ansteckend und seine Diskussionslust legendär, die Lieder sind Klassiker. Ein knappes Jahr nach seinem Tod werden am 14. Mai Freunde, Weggefährten oder ganz einfach Fans – darunter Ernst Molden, Der Nino aus Wien, Fritz Nussböck und noch viele andere – seine Lieder singen. Sicher werden sie auch die eine oder andere Geschichte, die sie mit dem Barden erlebt haben, teilen. Als wahrlich passender Ort wurde das Schutzhaus zur Zukunft auf der Schmelz ausgewählt, eine Bühne, auf der sich der Geehrte mehr als wohl fühlte. Wer die „Ballade von ana hoatn Wochn“ intonieren darf, steht noch nicht fest. Jeder Anwesende ist aber schon jetzt aufgefordert, mitzusingen und dabei einen ganz Großen zu ehren.
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Der Nino aus Wien © Pamela Russmann

Howe Gelb gastiert seit Jahren regelmäßig in Österreich und sein Stammpublikum lässt den Gottseibeiuns des zarten Wüstenrocks nicht los. Wer beim Abschiedskonzert seiner Band Giant Sand dabei war, musste ganz einfach von der Kraft, dem Witz und der Nonchalance des Leaders begeistert sein. Sein neues Album heißt selbstbewusst „Future Standards“, und bei aller Doppelbödigkeit des Titels hat Gelb selbstverständlich das Zeug dazu, bleibende Songs zu schreiben. Am 20. Mai führen ihn diese Songs ins Wiener Porgy & Bess. Wenn Gelb die Bühne betritt, ist ein eher ruhigerer Abend voller einmaliger Momente garantiert.
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Howe Gelb © Daniel Diaz

Einen Tag später, am 21. Mai, werden British Sea Power in der Szene Wien vielleicht beweisen, dass es Bands gibt, die mit der andauernden Krise des englischen Gitarrenpop absolut nichts zu tun haben. Die letzten vier Jahre widmeten sie sich der Arbeit an diversen Soundtracks für die BBC, aber mit dem neuen Album „Let the Dancers Inherit the Party“ kehren sie und ihr aus der Zeit gefallener Breitwandsound zurück ins Rampenlicht.
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British Sea Power © Daniel Diaz

Vom Rampenlicht ist es ein kurzer Weg zur Rampensau, womit wir bei der erfreulichen Nachricht wären, dass King Khan & The Shrines wieder den Weg aus Kanada zu uns finden. Am 4. Juni wird der König seine Soulmesse zwischen Aktionskunst, Voodoo und Wahnsinn im Wiener Chelsea abhalten. Auch wenn an diesem Tag ein Sturm toben und Wien im Kälteschock erstarren sollte: In den heiligen Hallen wird es definitiv heiß hergehen. Der Bühnenmacht eines King Kahn kann niemand widerstehen.

King_Khan_c_TigerLilly.jpgKing Khan © Tiger Lilly

 

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