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Hermèsmatic

Text: Lena Style Fotos: Hermès

Das französische Traditionshaus Hermès eröffnet für zwei Wochen einen Waschsalon in Wien und versucht die nicht mehr ganz so modernen Carré-Seidentücher zu modernisieren. Die Idee: aus alt mach neu. Das geschieht mithilfe eines Umfärbevorganges, den alle Hermès-Besitzerinnen und Besitzer kostenlos in Anspruch nehmen können. So wird die Geschichte im Hause Hermès zumindest kurzfristig neugeschrieben.

Nach einer Farbberatung im Pop-up-Store kommt es zur Farbbehandlung. So wählt man die entsprechende Waschmaschine mit der passenden Farbe aus, in der das Carré umgefärbt wird. Um die Geschmeidigkeit des Seidentuches beizubehalten wird es besonders sanft getrocknet. Nach 48 Stunden erhält man das verjüngte Kult-Tuch wieder ordentlich gefaltet und verpackt zurück. Wer kein altes Carré zu Hause hat, kann eines aus der Dip-Dye-Kollektion direkt im Waschsalon erwerben. Dort hängen sowohl gelungene als auch weniger schöne Beispiele der Umfärbekunst und das hat seinen Sinn, denn so kann man daraus lernen und falsche Farbentscheidungen vermeiden. Nicht jede Farbe eignet sich für jedes Tuch, nicht jeder Farbton tut einem aufwendig gestaltetem Klassiker gut. Denn eines sollte man nicht vergessen: Die Carré-Seidentücher von Hermès entstehen liebevoll designt in mühevoller Handarbeit aus hochwertigsten Materialien und sind somit von höchster Qualität – sie sind nunmal langlebige Klassiker.

Vom 8. bis 18. November macht der Pop-up-Store in der ­Jasomirgottstraße 4, 1010 Wien, halt.

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