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Florian Forsch „Bester Mann“

Österreichische Kurzfilmschau 2019

Text: Oliver Stangl Fotos: Press

Nicht nur der „Österreichische Spielfilm“ ist seit vielen Jahren eine weltweit anerkannte Marke, auch der hiesige Kurzfilm hat sich längst internationales Renommee erarbeitet. Da ist es nur folgerichtig, dass die Akademie des Österreichischen Films letzterem Genre mehrmals im Jahr einen Schwerpunkt widmet. Bereits zum sechsten Mal findet heuer etwa die Österreichische Kurzfilmschau im mumok kino statt. Freunde des Genres können am 11. November zwischen 11 und 18 Uhr bei freiem Eintritt die Vielfalt heimischer „Shorts“ bewundern (Zählkarten gibt es am Veranstaltungstag an der Kassa).

Am Programm stehen dabei Arbeiten von u. a. Bernhard Wenger (Entschuldigung, ich suche den Tischtennisraum und meine Freundin ist eine Selbstfindungsgeschichte in der skurrilen Welt eines Wellness-Hotel), Antoinette Zwirchmayr (Im Schatten der Utopie markiert den dritten Teil einer Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte) oder Florian Forsch (in Bester Mann steht ein gemobbter Jugendlicher im Mittelpunkt, der von einem falschen Freund in dunkle Machenschaften verstrickt wird). Persönliches trifft auf Sozialkritik, politische Untertöne auf ein Spiel mit der Form. Das Akademie-Screening ist übrigens auch der Startschuss für die große Reise der Österreichischen Kurzfilmschau 2019: In Kooperation mit dem BMEIA tourt das Programm danach ein Jahr lang um die Welt und wird in zahlreichen Kulturforen, Botschaften und Generalkonsulaten gezeigt.

Ein Fest des (Kurz-)films, das man mit Gleichgesinnten genießen kann. Das Kommen und Gehen ist übrigens jederzeit möglich.

Österreichische Kurzfilmschau 2019
mumok – Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig, Museumsquartier Wien
Sonntag, 11. November 2018, 11 bis 18 Uhr

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